Terra - Utopische Romane

Die Heftromanserie Terra Utopische Romane lief zwölf Jahre lang: von 1957 bis 1968. Insgesamt umfasste sie 555 Titel, wobei der Herausgeber versuchte, unterschiedlichen Geschmäckern gerecht zu werden.

Die ersten hundert Nummern waren hauptsächlich Nachdrucke von Leihbüchern deutscher, angloamerikanischer und britischer Routiniers: K. H. Scheer, Wolf Detlef Rohr, J. E. Wells, E. C. Tubb, Henry Kenneth Bulmer und A. E. van Vogt, um nur einige zu nennen.

Erst mit Beginn der sechziger Jahre wurden Autoren wie Kurt Mahr und Hans Kneifel, später H. G. Ewers und auch William Voltz, entdeckt, die auch ihren Weg bei Perry Rhodan machen sollten. Terra brachte in der Regel SF-Abenteuerstoffe, die im Niveau höher waren als jene, die etwa die Konkurrenzreihe Utopia Zukunftsroman publizierte.

Der Herausgeber war bemüht, junge deutsche Talente aufzubauen, aber auch Werke prominenter US-Amerikaner zu präsentieren, wie etwa Jack Williamson, Philip K. Dick oder Fredric Brown. Die Nummer 87 gilt als das seltenste aller 555 Hefte. Die Legende berichtet, dass bei der Auslieferung die Hälfte der Auflage bei einem Unfall vernichtet wurde. Tatsache ist jedoch, dass der Roman - ebenso wie Band 63 - als jugendgefährdend indiziert worden ist.

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